Mobilität um jeden Preis
Jeder kennt das Gefühl: Man möchte eigentlich ja nur um die Ecke, aber auch nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß – und das Auto erst recht nicht. Was bietet also Mobilität bei bestmöglicher Kosteneffizienz? Da bleibt nur der Motoroller – eine geniale wie kostengünstige Erfindung um eine umfangreiche Mobilität und Flexibilität sicherzustellen. Der Siegeszug des Rollers vollzog sich sicherlich auch aufgrund der zunehmenden Urbanisierung, das heißt immer mehr Menschen leben in Städten und gelichzeitig nimmt aber die Bevölkerungs- wie Verkehrsdichte zu. Gleichzeitig aber möchte jeder mobil sein und auch nicht im Stau stecken bleiben. Und wenn der Verkehr einmal fließt, möchte man einfach mit schwimmen können. Was gibt es da besseres als einen Roller – die Alternative Fahrrad ist sicherlich eine gesunde Alternative, beschert aber dem Fahrer nicht den Komfort, Reichweite und Traglast wie die zweirädrig-motorisierte Alternative. Der Erfolg dieses Gefährtes liegt auch in der Einfachheit der Technik. Der Ursprung liegt im Zweitaktverbrennungsmotor, der robust wie simpel ist, dem Konzept Treibsatzschwinge, was bedeutet, dass Motor und Getriebe in einem Gehäuse untergebracht sind und der deutlich kostensparenden wie wartungsarmen Grundbauart des Fahrzeugs.
Als der Ursprungsroller darf sicherlich die Vespa gelten, welche nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der Entbehrungen und schmalen finanziellen Mitteln von dem ehemaligen Flugzeugbauer Piaggio gebaut wurde. Die Einfachheit und das zeitlose Design führten zu einem bis heute anhaltenden Erfolg.
Alternative Antriebe und neue Konzepte
Von Kleinstrollern und normalen fünfzig Kubikzentimeter Hubraum Rollern, die mit klassischem Zweitaktmotor oder auch schon Elektroantrieb aufwarten, gibt es auch sogenannte Maxiscooter mit bis zu 75PS und einer beachtlichen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200km/h. Modernste Konzepte weisen jedoch auch mittlerweile in Richtung Hybridantrieb der Roller. Das macht auch durchaus Sinn, wenn man sich überlegt, dass man dann beispielsweise mit einem Liter Benzin über einhundert Kilometer fahren könnte – einen effizienten Verbrennungs- und Elektromotor vorausgesetzt.





