Eine neue Art der Motoriserung der breiten Masse?
Man kann diese Fahrzeuge heutzutage immer häufiger antreffen – sie haben vier Räder, sind zumeist sehr laut, aber es scheint einen großen Spaß zu machen damit zu fahren: Quads. Von ihrer Entstehung her gibt es verschiedene Ansätze. Einerseits darf das deutsche Modell eines Kraft(motor)karrens kurz Kraka oder auch das Mechanical Mule der US Militärs als Urvater gelten –doch entwickelten sich aus diesen Modellen keine Quads, wie wir sie heute kennen; vielmehr waren es die dreirädrigen Geländemotorräder, ATC genannt, die als direkte Vorgänger des heutigen Fahrzeugs Pate standen.
Bedingt durch fehlenden Komfort und viele schwere Unfälle gingen dann die Hersteller dazu über, statt drei nun vier Räder zu verbauen. Hier war Suzuki federführend und brachte das erste vierrädrige Fahrzeug im Jahr 1983 auf den Markt. Die meisten Sport- beziehungsweise Strassenquads reichen von kleinen Hubraumgrößen mit fünfzig bis hin zu großen Viertakt-Ein- oder Zweizylindermotoren mit eintausend Kubikzentimetern.
Sicherheit geht aber dennoch bei diesen Fahrzeugen vor und daher haben alle Fahrzeuge sereinmäßig einen Daumengashebel – ebenfalls ein Sicherheitsaspekt stellt die allgemeine Helmpflicht dar. Ebenso ist der Quick Stop Schalter weit verbreitet, der die gesamte Zündung lahmgelegt sobald durch die befestigte Reisleine, beispielsweise durch Herunterfallen, dieser ausgelöst wird.



