Die Spilekonsolenstory zweiter Teil
Mit der damaligen vierten Generation der Spielekonsolen kam Anfang der 1990er Jahre auch die CD zum ersten Mal als Speichermedium auf – die Geräte damals wiesen bereits erste, wenn auch rudimentäre, 3-D-Fähigkeiten auf. Einer der bekanntesten Vertreter war damals der Sega Mega Drive. Wenn auch nicht permanent erfolgreich, so war sie doch ein bekanntes Ereignis am Spielkonsolefirmament. Auch mit der Sega Dreamcast, welche dann schon in die sechste Generation der Spielekonsolen gehört – sorgte man eigentlich für Furore; dennoch aufgrund des Erfolgsdruckes, zieht sich die Firma Sega aus dem Konsolengeschäft im Jahre 2001 zurück und konzentrierte sich ausschließlich auf die Softwareproduktion. Ein ernstzunehmendes Problem – auch in wirtschaftlicher Hinsicht – ist die Preisentwicklung und die Produktpolitik im Konsolenmarkt. Viele der neuen Geräte, ob von Nintendo, Sony oder Microsoft stehen bei Release unter einem enormen Verbraucherverlangen aber auch gleichzeitigem Preisdruck. Am Anfang ist der Druck sicherlich groß, auch sobald sich herausstellt ob das Produkt Anklang findet oder nicht besteht ein Preisverfallproblem, welches dann wiederum nur durch eine Neuentwicklung kompensiert werden kann.
Verbraucheraspekte
Auch der Verbraucher scheint immer mehr ins Hintertreffen zu geraten, besonders wenn es darum geht, die Konsolen verbraucherfreundlich zu gestalten. Ein wesentlicher Aspekt hierbei – der gerade bei den Verbraucherschutzverbänden im Vordergrund steht – ist der reale Stromverbrauch der Geräte: Spielekonsolen wie die PlayStation kamen Anfang bis Mitte der 1990er Jahre noch mit wenigen Watt Aufnahmeleistung aus, so sind es nunmehr weit über hundert Watt, die für einen potenzierten Stromverbrauch sorgen.





